Basstrommeln

Ihren „Herzschlag“ und besonderen Charakter erhalten die Djembé-Rhythmen durch die Melodie, die ihnen das Zusammenspiel der drei Bass-Trommeln (Dunduns) unterlegt. Im einzelnen heißen diese Trommeln Dundun/Dundunba (tief), Sangban (mittel) sowie Kenkeni/Kensedeni  (hoch), und meist befindet sich auf jeder von ihnen noch einmal eine eiserne Glocke namens Kenken. In traditionellen Ensembles kann es aber auch vorkommen, dass nur auf der mittleren Sangban eine Glocke befestigt ist.

Wie die Djemben werden auch die Dunduns aus einem Holzstamm gefertigt, haben aber – anders als die Djemben – einen durchgehend zylindrischen Querschnitt, den auf beiden Seiten ein etwas dickeres, wieder durch ein spezielles Schnursystem gespanntes Kuhfell abschließt. Dunduns werden daher in aller Regel nicht mit den Händen, sondern mit Stöcken gespielt, traditionell von drei Musikern, die die Trommeln dazu je nach Anlass entweder vor sich hertragen oder aber auf Holzkreuzen vor sich abstellen.

Dundun/Dundunba und Sangban können dabei auch solistisch aktiv werden, wobei Letztere oftmals eine Führungsfunktion übernimmt und zum Beispiel – ähnlich wie die Solo-Djembé – Signale für den Wechsel der Tanzfiguren gibt.

Bei manchen Tänzen schließlich symbolisieren die hohe Kenkeni/Kensedeni und die mittlere Sangban die weiblichen und die tiefe Dundun/Dundunba die männlichen Tanzfiguren. Kombiniert mit unterschiedlichen Bassfiguren der Dunduns, erhalten ein und dieselben Grundrhythmen der Djembé dabei nicht selten sogar verschiedene Namen, denen entsprechend sie dann auch zu verschiedenen Anlässen gespielt werden.

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